Christian Adam Landenberger, Selbstbildnis, (1912), Gemeinfrei

Mit etwa 17 Jahren startete Christian Adam Landenberger mit seiner Ausbildung zum Künstler, Startpunkt war die Stuttgarter Kunstschule. Anschließend studierte er an der Münchner Akademie.
Neben seinen zahlreichen Ausstellungen unterrichtete er an der Damenakademie des Münchener Künstlerinnenvereins, am 1. Oktober 1904 wurde er an die Stuttgarter Akademie als Professor für technisches Malen berufen.

Und er gründete seine eigenen Malschulen wie 1895 die private Sommerschule in Rechtenstein und Sigmaringen an der oberen Donau.
Zudem war er Gründungsmitglied der Münchener Secession.

Das Ölgemälde „See-Ufer“ (1913, siehe Titelbild) wurde von ihm höchstwahrscheinlich direkt vor Ort erstellt. Es gehört zu seiner zweiten Schaffensphase, die nach 1890 begann. Seine Bilder sind nun gekennzeichnet von hellen Farben und breiten Pinselstrichen, beides ist in diesem Bild gut erkennbar. 

Christian Adam Landenberger, Akademieschüler beim Zeichnen, Gemeinfrei

Während seines Unterrichts scheute er sich nicht, selber zum Stift zu greifen und seine Schüler bei ihrem Tun zu zeichnen.

Vor 160 Jahren wurde Christian Adam Landenberger am 7. April 1862 in Ebingen geboren.

 

Morgen in Anno dazumal: Architekt Richard Neutra und die Werkbundsiedlung


Quelle:
Vgl. Christian Landenberger (): Biografie, zuletzt besucht am 05.04.2022


 

Folgen Sie uns: