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Spaziergang in der Trupbacher Heide

Seit ein paar Tagen beschäftige ich mit Fadenbilder, zur Vorbereitung und um eine Vorstellung zu bekommen, habe ich zunächst ein Bild mit Strichen gezeichnet. Am Ende war ich über die Leichtigkeit, die solch eine Grafik ausstrahlt, Fadenbild, blau, Kreisförmig, rot, grünerstaunt.

Gestern habe ich die ersten Fadenbilder dann kreiert und hierbei kommt die Leichtigkeit noch viel mehr zum Ausdruck. Immer neue Ideen entstehen in meinem Kopf, so viele, dass ich fast das Gefühl hatte, mir platzt gleich der Kopf. Deshalb war ich froh, dass ich heute mit einer Freundin für etwa zwei Stunden in die Trupbacher Heide gehen konnte, mich mit alltäglichen Themen auseinandersetzen durfte. Da so mancher Weg durch die großen Fahrzeuge, die einen Teil der befallenen Fichtenbäume aus dem Wald geholt haben, fast unpassierbar waren, musste ich mich zudem auf den Weg immer konzentrieren. Plötzlich sahen wir einen Baum, dessen Stamm merkwürdig weiß war, so etwas habe ich bisher noch nie gesehen.Zunächst nahm ich an, dass es sich um einen Pilz handeln könnte. Meine Freundin brach davon ein Stück ab, ich reagierte fast panisch, dass sie nicht wissen könne, ob dieser Pilz nicht giftig sei, doch dann schmolz dieses Stück von ihren Fingern. Sie erzählte mir dann von der Eiswolle, andere nennen es auch Haareis, dass es nur selten vorkommt. Wir haben dieses Phänomen dann noch an anderen Stellen gesehen.

Nun kann ich mich wieder meinen Bildern widmen.


> Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.  

 

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