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Unterbewusstsein in der Kunst

Seit gestern habe ich Zahnschmerzen, dagegen helfen derzeit nur noch starke Schmerztabletten, doch heute Nachmittag geschah etwas Unglaubliches. Ich meditierte, was ich in der letzten Zeit häufiger mache, nach der Meditation war ich nahezu (und das ohne Medikamente) schmerzfrei.

Heute setzte ich mich nach langer Zeit endlich wieder an das Mammutwerk, richtig weit gekommen bin ich nicht aber das liegt auch an den Umständen.
Ein Fuchs im Himmel? Da es sich um eine Statue handelt, was man im Moment noch nicht erkennen kann, passt das schon. Zudem habe ich nur eine Art Gerüst des Fuchses erstellt um ihn nicht zu mächtig zu haben.
Der Fuchs blickt auf die Tänzerin, die ebenfalls eine Statue ist, auch das ist im Moment nicht zu sehen. Im allgemeinen gilt der Fuchs als klug aber hinterhältig. Als ich ihn skizzierte, dachte ich zunächst, dass es in diesem Ensemble passt, später wurde mir klar, dass der für mich eine Bedeutung hat. Von meiner Mutter musste ich mir häufig anhören, dass ich verlogen sei (die Familienverhältnisse sind kompliziert) und ich vermute, dass ich ihn deshalb in diesem Bild erhöht habe, denn weder ist ein Fuchs hinterhältig sondern der will einfach nur leben noch war ich als Kind besonders verlogen sondern es war im Rahmen des Normalen.
Diese Erkenntnis kam mir auch, weil ich gesehen habe, dass der Fuchs indirekt mit der Tänzerin verbunden ist.

Ja, ja, das Unbewusste kann einem auch in der Malerei begegnen und das finde ich mindestens genauso spannend wie das Bild selbst in seiner Zusammensetzung und Wirkung.

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