Tierpark Niederfischbach, invasives Tier, Ostasien

Marderhund

Den Marderhund kann man auch außerhalb von Tierparks wie in Niederfischbach sehen, aber das ist eher Glückssache, denn er zieht sich gerne zurück. Sein Lebensraum sind laut NABU feuchte Wälder, Flussauen und überall dort, wo es angenehm feucht und kühl ist. Sie leben in Erdhöhlen, die sie selber …

Nutria

Begegnet bin ich der Nutria im Tierpark in Niederfischbach, kurz hinter dem Eingangsbereich. Diese possierlichen Tierchen stammen ursprünglich aus Südamerika, leben gerne in Gewässern, Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie nach Europa gebracht. Von einem Siegeszug kann man nicht sprechen, da lange …

Pfau

Aufgrund seines Federkleides ist der Pfau, insbesondere das männliche Tier, für Fotografen aber auch in der Kunst beliebt. Der Pfau gehört zu der Familie der Fasanenartigen und sein wissenschaftlicher Name lautet: Pavo cristatus. Ursprünglich stammt der Pfau aus Indien. Vor ca. 4000 Jahren brachten …

Siegen, Geisweid, Hüttental

Grünfinken

Seit einiger Zeit beobachte ich einen Vogel, den ich zunächst überhaupt nicht zuordnen konnte bis ich bei Freunden ihn in deren Garten angetroffen hatte und meine Freundin mir sofort den Namen sagen konnte. Es handelt sich um den Grünfinken. Offenbar hatte ich immer wieder ein Männchen gesehen, der …

Kleinlibelle, Siegerland

Blauflügel-Prachtlibelle

Die Blauflügel-Prachtlibelle wird zwischen 6cm und 7cm groß. Während das Weibchen unauffällige braune Flügel hat, hat das Männchen hingegen blaue bis dunkelblaue Flügel. Diese Kleinlibellen halten sich gern an fließenden Gewässern auf wie Bäche, die an den Ufern mit Blumen bewachsen sind. Leicht …

Collage

Drosseln

Gerade konnte ich in unserem Garten zwei Drosseln beobachten, was mich dazu veranlasste, genauer hinzuschauen, um welche Art es sich konkret handelt. Darüber hinaus bin ich mein Foto-Archiv durchgegangen und fand noch weitere Bilder dieser Vogelart. Vor etwa fünf Jahren konnte ich in einem Park …

Fadenbilder in der Natur

Fadenbilder können mit verschiedenen Materialien erstellt werden wie Papier und Holz sowie sämtliche Fadenarten wie Wolle oder Zwirn. Doch woher könnte die Idee stammen? Eher zufällig sah ich plötzlich einen Zusammenhang zwischen Spinnennetze und Fadenbilder. Es gibt die Form, wo von einem …

Schwan

Zuweilen kann Verzweiflung kreative Momente auslösen so wie bei „Schwan“. Für eine ehemalige Kollegin von Sabeth Faber benötigte sie eine schöne Karte, fündig wurde sie nicht und so setzte sie sich hin und kreierte diese Grafik. Der weiße Schwan, der sich im Wasser spiegelt, zugleich offenbar die …

Amsel

Überall trifft man auf den schwarzen Vogel, zuweilen kann man ihn aus nächster Nähe beobachten. So erging es mir eines Tages. Ich saß im Garten und schaute, fast schon belustigt, der Amsel zu, wie sie lauscht, noch was anderes hört, und dann doch leer ausgeht und sich dann von dannen macht.

Mir fallen vor allem die männlichen Amseln in ihrem schwarzen Federkleid auf, die Weibchen mit ihrem braunen sehe ich nur selten. Amseln gehören zur Familie der Drosseln, werden mancherorts auch deshalb als Schwarzdrossel bezeichnet und leben überall dort, wo es Bäume und Sträucher gibt, bevorzugt in Menschennähe, denn da finden sie fast immer etwas Fressbares. Im Frühling und Sommer fressen sie gerne tierisches wie Regenwürmer und Schnecken, im Herbst und Winter Früchte, insbesondere Beeren wie die Vogelbeere.
Ihre Nester bauen sie überall dort, wo sie eine Lücke finden, das kann auch mal unterhalb einer Dachrinne sein, aber auch in Büschen und Bäumen. Sie legen zwischen drei bis fünf Eier, die Brut dauert um die vierzehn Tage, ebenso lang bleiben die Küken im Nest. Sie können im Jahr zwei- bis dreimal brüten.

Neulich saß ich auf einer Bank, hing meinen Gedanken nach und konnte plötzlich einer Amsel zuschauen, wie sie sich einer Vogelbeere nähert. Bevor sie eine pflückte, schaute sie sich mehrmals um, ob auch wirklich kein Feind in der Nähe ist und erst als sie sich sicher war, schnappte sie sich eine Beere und flog dann davon.


> Mehr zum Thema: Tiere

> Siehe auch: Max Dauthendey (): Die Amseln


Quelle:

Walther Thiede: Vögel. Die heimischen Arten erkennen und bestimmen, BLV Naturführer – BLV Verlagsgesellschaft, München – Wien – Zürich, 1988 (8), S. 88


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier

Türkentaube

Ich war im Frühling auf Besuch bei meiner Freundin in Köln, schaute aus dem Fenster und sah die Türkentaube im Kirschbaum sitzen. Das gleichmäßige Grau (andere sind graubraun) der Federn, die Flügelenden in schwarz – weiß (bei manchen kann es auch olivgrün und weiß sein) abgesetzt, der …