Zeit des Großen Pandas

Fassungslos schaute Sabeth Faber auf die Nachrichten, in der EU schottete sich ein Staat nach dem anderen ab. Händeringend bat Italien Bauhaus-Stil, Grafik, Grafikdesign, Geometrie, blau, gelb, rot, schwarz, Paket, Kiste, Flagge Italienum Hilfe, das Land war mit der Pandemie überfordert, zu viel Infizierte, zu viele Tote, doch keiner erhörte diese Rufe, bis auf ein Staat: China. Die Künstlerin wunderte sich über das Verhalten der EU-Staaten, dass China seine Chance wahrnahm, fand sie hingegen logisch.

Der Große Panda ist das Wahrzeichen von China schlechthin, zugleich hat der ostasiatische Staat ein Monopol auf diese Tiere, ohne deren Zustimmung darf es nicht das Land verlassen und wenn es im Ausland stirbt, so müssen die Überreste überführt werden. Deshalb wählte die Künstlerin dieses Tier als Symbol, da es zum einen etwas Kuscheliges hat, zum anderen für den Kapitalismus steht.

Im oberen Bildrand überwiegen die Farben rot und gelb (ein versteckter Hinweis auf China), im unteren Teil blau (EU) und schwarz (Tod).

Angaben zur Grafik:
Titel: Zeit des Großen Pandas
Grafikgröße (B x H): 2692 x 2524 px
Original: Bestandteil der Banderole von etwa 14 Meter

< Abschottung der EU-Mitgliedsstaaten  >

> Mehr zum Thema: Tagebuch einer Pandemie / Tiere / Schwarz und Weiß  

Siehe auch: Heinrich Heine (): Der Kaiser von China

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