Kunst braucht Zeit

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Kulturkalender: 1. Juli




1989

Loveparade: Friede, Freude, Eierkuchen

In der Mitte des Sommers 1989 begann eine Bewegung, die von Berlin aus nicht nur die Musikwelt und junge Menschen faszinieren sollte, sondern es ahnte noch niemand, dass noch im gleichen Jahr die Mauer fallen würde.

Alles begann mit einem kleinen Straßenumzug, vergleichbar mit dem Christopher Street Day, den der Techno-Discjockey Matthias Roeingh gemeinsam mit der Multimediakünstlerin Danielle de Picciotto organisiert hatte. Angemeldet war es als Demonstration unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“. Das erste Motto sollte die Basis für die Bewegung werden, im Vordergrund stand die Freude, der Hedonismus. Rasant wuchs die Nachfrage, von anfangs etwa 150 Besucher*innen wurden es bald über eine Millionen, damit wuchs aber auch der Kommerz und ein Müllproblem. Berlin wollte nicht länger diese Parade tragen, Veranstalter bekamen kein Demonstrationsrecht mehr und so mussten sie für sämtliche Kosten selber aufkommen. Insolvenz drohte. Und so wurde sich nach einem anderen Ort umgeschaut, das Ruhrgebiet bot sich an. Am 24. Juli 2010 fand vorerst die letzte Parade in Duisburg statt, aber Freude konnte nicht aufkommen, denn es kam zu einer Massenpanik, 21 Menschen starben und über 600 Menschen wurden verletzt.

Die erste Parade fand am 1. Juli 1989 in West-Berlin statt.

> Infos zur Grafik: Techno-Musik


Quelle:

Vgl. Wikipedia (): Loveparade, zuletzt besucht am 16.09.2021

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Thema von Anders Norén