11. April 2022 Von John Smith Aus

Kunstszene: 11. April




1782

Georg Peter Groß

Große Fortuna (Nemesis), Kupferstich von Albrecht Dürer, Gemeinfrei

Nachdem Georg Peter Groß diverse Ausbildungen zum Künstler genossen hatte, kehrte er nach Schwäbisch Hall zurück. Er machte sich einen Namen als Maler von Schützenscheiben, sein Stil war klassizistisch und romantisch bis einschließlich Biedermeier. Neben Schützenscheiben malte er auch Porträts und Landschaftsbilder.

Schützenscheibe mit Fortuna, gemalt von Georg Peter Groß (1829), Gemeinfrei

Das Bild „Schützenscheibe mit Fortuna“ (1829) stellt im unteren Teil Schwäbisch Hall dar, für die Fortuna nutzte er als Vorbild den Kupferstich der „Fortuna“ von Albrecht Dürer (21.05.1471 – 06.04.1528). Die Fortuna durchbricht die Wolkendecke, die Sonne, in gelb und orange, wird in Eiform sichtbar. Während die Stadt Schwäbisch Hall überwiegend in den blassen Farben Braun und Grün gehalten ist, leuchtet die Fortuna.
Unklar bleibt jedoch, weshalb Georg Peter Groß die Stadt unter der mythologischen Figur der Fortuna, die für Glück steht, gemalt hat, denn historisch betrachtet, rutschte diese Stadt mehr oder weniger in die Bedeutungslosigkeit, zunehmend verlor sie ihre Eigenständigkeit.

Georg Peter Groß wurde am 11. April 1782 in Schwäbisch Hall geboren.

> Infos zur Grafik: Rathaus von Schwäbisch Hall


Quelle:
Vgl. Wikipedia (): Georg Peter Groß (Maler), zuletzt besucht am 07.12.2021


 

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