1890

Jussuf Abbo

Jussuff Abbo in den 1940er Jahre, Gemeinfrei

Durch die Vermittlung des Architekten Otto Hoffmann (1853 – 1930) konnte der palästinensische Bildhauer und Maler Jussuf Abbo an der Berliner Universität der Künste ab 1913 Malerei und Bildhauerei studieren. Ab 1919 hatte er ein Meisteratelier an der Berliner Akademie der Künste inne und wurde Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. Im August 1921 konnte er in der „Galerie von Garvens“ (Inhaber: Herbert von Garvens, 24.09.1883 – 09.09.1953) eine Einzelausstellung durchführen. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Künstlergruppe „Hannoversche Sezession“. 1923 nahm er an der Kollektiv-Ausstellung im Kunstsalon Ferdinand Möller (15.10.1882 – 12.01.1956) teil und drei Jahre später folgte die Ausstellung in der Galerie Neue Kunst Fides. Seit den 1920er Jahren war er mit Else Lakser-Schüler (11.02.1869 – 22.01.1945) befreundet, die ihm 1923 das Gedicht „Jussuff Abbu. Seiner guten Mutter“ widmete. Seine keramischen Arbeiten konnte er bei dem Bildhauer Otto Douglas Douglas-Hill (12.09.1897 – 10.12.1972) brennen.

Mit dem Beginn der Diktatur der Nationalsozialisten sollte sich sein Leben Grund auf ändern, seine Werke wurden im Zuge vom 19. Juli 1937 als „Entartete Kunst“ eingestuft.

Jussuf Abbo wurde am 14. Februar 1890 in Safed (Osmanisches Reich, heute: Israel) geboren.

> Siehe auch: Grafik: Jussuff Abbo


Quellen:
Vgl. Wikipedia (): Jussuf Abbo, zuletzt besucht am 18.01.2022 
Vgl. Joachim Schmid (): Reader. Else Lakser-Schüler. Lyrik 1903 – 43, PDF-Datei, S. 6, zuletzt besucht am 19.01.2022


 

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