Ludwig Gies

Kunstszene („Entartete Kunst“ im Dritten Reich): 3. September




1887

Ludwig Gies

Mit etwa 17 Jahren begann Ludwig Gies seine Ausbildung zum Modellieren an der „Königlichen Kunstgewerbeschule“ in München, studierte anschließend an der Münchner Kunstakademie Bildhauerei. Schon früh konnte er erste Erfolge verzeichnen. 1921 wurde er in Berlin zum Professor ernannt, ab 1924 leitete die „Klasse für dekorative Plastik“ (heute: Universität der Künste, Berlin).

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten hielt er sich politisch neutral, weder versuchte er diese zu bekämpfen noch biederte er sich ihnen an und doch geriet er in deren Mühlen, was ihn aber nicht davon abhielt, das eine oder andere Werk im Sinne der Nationalsozialisten zu erstellen wie das Monumentalrelief „Empor“.
Am 15. Mai 1933 wurde er zum Austritt aus der Akademie aufgefordert, 1936 wurde er „beurlaubt“ und am 31. Mai 1938 offiziell entlassen.
Sein „Holzkruzifix“ (1921) wurde während der Ausstellung der „Entarteten Kunst“ ab dem 19. Juli 1937 (Wanderausstellung) gezeigt.

Ludwig Gies wurde am 3. September 1887 in München geboren.

> Mehr zum Thema: Entartete Künstler*innen im Dritten Reich / Kunstszene /


Quellen:

Vgl. Wikipedia (): Entartete Kunst (Ausstellung), zuletzt besucht am 08.06.2021

Vgl. Wikipedia (): Ludwig Gies, zuletzt besucht am 08.06.2021

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