27. Juli 2020 Von Sabeth Faber Aus

Wetzlar und Die Leiden des jungen Werther

Wie so viele kleine Städte macht auch Wetzlar kein großes tam tam um ihre ehemaligen Einwohner, dabei könnte Wetzlar sich dies durchaus erlauben. Die kleine Stadt an der Lahn hat ein paar wunderschöne kleine Gassen, einen Dom für beide Konfessionen  (katholisch und evangelisch) und im 18. Jahrhundert beherbergte diese Stadt einen der berühmtesten Literaten  überhaupt, keinen geringeren als Johann Wolfgang von Goethe, mehr noch, in dieser Stadt fand er den Ausgangspunkt für seinen Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“. Es ist nicht so, als würde die Stadt daraus ein Geheimnis machen, nur eben kein großes tam tam, neben den Häusern, in denen sich Goethe aufgehalten hat, gibt es auch einen Goetheweg, der sich durch die Stadt schlängelt, gleichzeitig einen guten Überblick verschafft und ganz nebenbei kann man das eine oder andere über den Literaten erfahren.

Wenn ich nach Wetzlar fahre, dann geschieht dies normalerweise mit dem Zug und das bedeutet schon mal eine Wartezeit überbrücken und je nachdem, wie lange ich warten muss und wie meine Laune ist, schlendere ich durch die Stadt und finde hin und wieder Überraschungen, wie der Buddha, der stadtauswärts sitzt.

Empfehlenswert ist auch die Häusermühle, dort gibt es besondere Kleinigkeiten, ideal für ein besonderes Geschenk.
Wetzlar ist nicht nur für Goethe-Fans interessant, sondern auch für jene, die sich für schönes Fachwerk begeistern können.

Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.


 

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