23. Mai 2021 Von Sabeth Faber Aus

Akelei

Die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris) kommt in Deutschland häufig vor. Sie gehört zu den Hahnengewächsen, blüht überall dort, wo sie ausreichend Sonnenlicht bekommt wie in lichten Laubwäldern und am Wegesrand. Ihre Blütezeit ist zwischen Mai und Juli, sie wird zwischen 35 und 80 cm hoch. Meistens ist ihre Blütenfarbe blauviolett, hin und wieder auch rosa oder weiß.
Die Schwarzviolette Akelei (Aquilegia atrata) ist der Gewöhnlichen Akelei in vielerlei Hinsicht ähnlich und wird vielleicht auch deshalb von einigen dieser Art zugerechnet. Neben der Farbe unterscheidet sie sich aber auch von ihrem Vorkommen, denn meist trifft man sie in Bergen an und dort auch gerne zwischen 1500 und 1800 Meter.

Wenn ich meine Streifzüge unternehme und dabei im Frühling auf die Akelei treffe, freue ich mich immer wieder daran, da mich vor allem ihre Blüten nahezu magisch anziehen. Sie bestehen im Normalfall aus vier Innenblüten und vier Außenblüten, weist eine gewisse Ähnlichkeit zu Glockenblumen auf und ihre Staubblätter ragen manchmal heraus.
Die Fotos wurden auf dem Klostergelände von Marienstatt (Westerwald) und in Freudenberg bei St. Marien gemacht.

Früher wurde die Akelei auch in der Medizin eingesetzt, heutzutage findet sie kaum noch Verwendung, da sie eine gewisse Giftigkeit vorweist.

Quellen:
Vgl. Margot Spohn, Dietmar Aichele, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn: Was blüht denn da? Sicher nach Farbe bestimmen. Extra: Bäume, Sträucher, Gräser, Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2008, S. 220
Vgl. Wikipedia (): Schwarzviolette Akelei, zuletzt besucht am 23.05.2021 


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.


 

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