Niederfischbach, Wald
5. September 2021 Von Sabeth Faber Aus

Fuchs’ Greiskraut

Illustration, Gemeinfrei

Dem Fuchs’ Greiskraut bin ich im Wald auf einer Lichtung von Niederfischbach begegnet, er stand direkt vor meiner Nase.

Fuchs’ Greiskraut bevorzugt lichte Wälder bzw. Lichtungen, der Boden sollte eine leichte Feuchtigkeit aufweisen und humusreich sein. Häufig kommt er in Gruppen vor, in diesem Fall war diese Pflanze nahezu allein ohne Artgenossen. Apropos Art: Sein Artname lautet Senecio ovatus und er gehört zu den Korbblütengewächsen. Jedes Körbchen weist zwischen vier bis acht gelbe Röhrenblüten auf.
Die Blätter sind länglich gezackt und sind über den gesamten Stiel verteilt.

Früher wurde die Pflanze zu medizinischen Zwecken eingesetzt, inzwischen weiß man es besser. Diese Pflanze, die von Juli bis September blüht, ist giftig, da die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide die Leber schädigen und sogar Krebs auslösen können. Hingegen mögen einige Insekten wie Käfer, Fliegen und einige Falter.

Als ich diese Pflanze im Wald sah, wusste ich weder ihren Namen noch das sie giftig ist, vielleicht hätte ich mich von ihr weiter weg gesetzt.


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Quelle:

Vgl. Margot Spohn, Dietmar Aichele, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn: Was blüht denn da? Sicher nach Farbe bestimmen. Extra: Bäume, Sträucher, Gräser, Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2008, S. 294

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