Kunst braucht Zeit

Grafikdesign, exclusive Grußkarten und Fotografie

Gewöhnlicher Hornklee

Als ich in der Wiese saß (vgl. Entspanntes Wochenende), nahm ich plötzlich die gelbe Blume neben mir wahr. Zu Hause schaute ich dann nach, um welche Pflanze es sich hierbei handelt und erfuhr, dass es ein „Gewöhnlicher Hornklee“ ist, der zwischen 10 und 30cm groß wird.
Die Blüte hatte es mir vor allem angetan, da diese goldgelb ist, durchzogen von rotorangenen Strichen. Sie kommt auf Wiesen und Weiden vor, aber auch an Wegrändern oder Böschungen. Sie mag einen lehmigen Boden am besten mit Kalk durchsetzt.

Ihr botanischer Name lautet: Lotus corniculatus und gehört der Ordnung „Schmetterlingsblütenartige (Fabales)“ an. Ihre Familie ist „Hülsenfrüchtler (Fabaceae)“.
Sobald diese Pflanze von einem Tier angenagt wird, setzt sie Blausäure frei, um weitere Fressfeinde abzuschrecken. Dies führte zu der Annahme, dass diese Pflanze für den Menschen giftig sei, doch ähnlich wie bei der Petersilie müsste man schon einige essen.

Heilpflanze

Eigentlich ist sie sogar eine Heilpflanze, deren Blüten man zwischen Juni und August sammeln kann und diese zu einem Tee aufbrüht (egal ob getrocknet oder frische Blüten) und ihn etwa 10 Minuten ziehen lässt. Die Blüten sollen gegen Schlaflosigkeit wirken, jedoch sollte man eher sparsam damit umgehen, da diese wohl sehr intensiv schmecken. Ach ja und man kann die Blüten auch als Dekoration bei süßen und herzhaften Speisen einsetzen, die Blätter können als Gewürz in Suppen und Eintöpfen mitgekocht werden.
Ausprobiert habe ich dies zwar noch nicht, jedoch gehe ich davon aus, dass Gartenjournal (siehe Quellenangabe) weiß, worüber es schreibt.

Der dänische Botaniker August Mentz (05.12.1867 – 05.11.1944) und Naturschützer hat diese Pflanze gezeichnet. Wie bei Illustrationen von Pflanzen üblich, hat er in Nebenbildern Einzelteile der Pflanze besonders dargestellt. Nr. 4 zeigt die Blüte im Herbst, die dann braun und länglich ist und Hülsenfrüchte (Nr. 5) enthält.

Quellen:
Vgl. Margot Spohn, Dietmar Aichele, Marianne Golte-Bechtle, Roland Spohn: Was blüht denn da? Sicher nach Farbe bestimmen. Extra: Bäume, Sträucher, Gräser, Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2008, S. 324
Vgl. Gartenjournal (): Hornklee ist nicht giftig, zuletzt besucht am 10.07.2021


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.


 

Folgen Sie uns:

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

© 2021 Kunst braucht Zeit

Thema von Anders Norén