7. Juli 2020 Von Sabeth Faber Aus

Ginkgo

Es ist schon ein paar Jährchen her, als ich den Ginkgo bewusst wahrgenommen habe. Damals bekam ich die Information, dass der Baum weibliche und männliche Samen trägt und somit sich selber fortpflanzen kann. Im Biologieunterricht erfuhr ich dann, dass die aus Asien stammende Samenpflanze in der Evolution einen Übergang zwischen Nadel- und Laubbaum darstellt.

Während meiner Ausbildung zur Buchhändlerin hatte ich die Gelegenheit, eine Stadtführung durch Weimar mitmachen zu dürfen und wer dort schon mal war, erinnert sich vielleicht, dass neben Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller und Bauhaus so einige Ginkgos dort herumstehen. Kein Wunder, war doch Johann Wolfgang von Goethe ein großer Fan von diesem Baum.

Der Ginkgo biloba wurde von der Jury Baum des Jahres zum Baum des Jahrtausends ernannt, als Mahnmal für Frieden und Umweltschutz.

So viel tamtam wie die Stadt Weimar es rund um den Ginkgo praktiziert, liegt nicht in meiner Natur und doch ist dieser Baum inzwischen so etwas wie ein Begleiter für mich geworden.


 

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