29. August 2021 Von Sabeth Faber Aus

Schopf-Tintling

Mein Wissen über Pilze ist eher rudimentär, geschweige denn, dass ich eine Ahnung davon hätte, welche Pilze quasi überall vorkommen Garten Eden, Siegen Geisweid, Birlenbach, Hüttentalund welche eher Exoten sind. Ich traf heute bei einem Spaziergang im Wald auf den weißen Schopf-Tintling und glaubte schon, wegen seiner Form, ich hätte etwas besonderes gefunden. Dem ist nicht so.

Der Schopf-Tintling ist mit den Champignons verwandt, ist genauso essbar, aber er trägt stellenweise nicht umsonst den Namen Tintenpilz, da er im fortgeschrittenen Alter wie Tinte zerfließt.
Die Hutgröße beträgt zwischen fünf und zehn Zentimeter Länge und kann bis zu sechs Zentimeter breit werden. Solange er noch jung ist, ist seine Hutfarbe weiß und trägt auf der Spitze eine rötliche bis bräunliche Kappe. Desto älter er wird, desto mehr reißt der Hut zu Schuppen auf, die aussehen wie Tropfen, bis dahin gehend, dass er sich zunehmend auflöst und eine tintenartige Flüssigkeit zutage tritt, bis er dann völlig ermattet zusammenbricht.
Auf der Nordhalbkugel ist er überall zu finden. Er kann in einer Stadt genauso leben, überraschenderweise findet er gedüngte Rasenflächen gut, an Wegrändern und auf Wiesen.

Ich habe den Schopf-Tintling im Raum Siegen Geisweid, auf dem Weg zumGarten Edengesehen und fotografiert. Was mich dabei irritiert, dass er normalerweise Licht bevorzugt, nur ich habe ihn im Wald, zwar am Wegesrand aber die Stelle war eher dunkel bis sehr dunkel, gesichtet.


> Mehr zum Thema: Pflanze / Foto   


Quelle:

Vgl. Wikipedia (): Schopf-Tintling, zuletzt besucht am 29.08.2021


Dieses Bild unterliegt der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier

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