17. Mai 2020 Von Sabeth Faber Aus

Blässhuhn

Obgleich das Blässhuhn an Gewässern häufig anzutreffen ist, habe ich es heute zum ersten Mal am Wiesensee im Westerwald (siehe auch: Hachenburg in der Adventszeit) bewusst wahrgenommen. Ein paar Monate später entdeckte ich sie auch auf dem Kellersee in Eutin. Ihre Rufe klingen bei weitem nicht so schön, doch ihnen beim Gründeln und Nestbau zuzuschauen, macht Laune.

  • Blässhuhn am gründeln

Der nahezu pechschwarze Wasservogel fällt vor allem durch sein weißes  Stirnschild und Schnabel auf. Sie halten sich gern auf stehenden Gewässern wie Seen auf oder Teiche auf, ihr Nest bauen sie in Ufernähe und legen zwischen fünf und zehn Eiern. Die Brut dauert etwa drei Wochen, nach etwa acht Wochen sind die Jungtiere flügge.

 

Quelle:
Vgl. Walther Thiede: Vögel. Die heimischen Arten erkennen und bestimmen, BLV Naturführer – BLV Verlagsgesellschaft, München – Wien – Zürich, 1988 (8), S. 30


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.


 

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