Erpel im Großformat / © Claudia Bröcher
22. Mai 2020 Von Sabeth Faber Aus

Stockenten

Stockenten kommen in unserer Gegend zuhauf vor, das führt natürlich dazu, dass ich diese Wasservögel auch vermehrt fotografiere. 

Weibchen und Männchen unterscheiden sich in ihrem Gefieder fundamental, während das Weibchen ein unauffälliges braun trägt, ist der Erpel hingegen mit seinem schwarzweißem Gefieder und grünschillerndem Kopf auffällig.
Bis auf den Frühsommer ernähren sie sich vegetarisch, im Frühsommer ernähren sie sich hingegen von Insekten und Weichtieren. Sie gehören zu den Boden- und Baumbrütern, legen in etwa zwischen sieben und elf Eiern. Die Brutzeit dauert etwa vier Wochen, die Jungvögel sind nach etwa acht Wochen flugfähig.

In unseren heimischen Gewässern beobachte ich sehr häufig, dass die Stockenten meist zu dritt auftauchen, ein Weibchen umgeben von zwei Erpeln. Nur wenn das Weibchen Junge bei sich hat, ist sie mit ihrem Nachwuchs allein.

Quelle:
Vgl. Walther Thiede: Vögel. Die heimischen Arten erkennen und bestimmen, BLV Naturführer – BLV Verlagsgesellschaft, München – Wien – Zürich, 1988 (8), S. 18


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.


 

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