7. Juli 2020 Von Sabeth Faber Aus

Türkentaube

Ich war im Frühling auf Besuch bei meiner Freundin in Köln, schaute aus dem Fenster und sah die Türkentaube (Streptopelia decaocto) im Kirschbaum sitzen. Das gleichmäßige Grau (andere sind graubraun) der Federn, die Flügelenden in schwarzweiß (bei manchen kann es auch olivgrün und weiß sein) abgesetzt, der charakteristische schwarz-weiße Halbmond im Nacken (daher vermutlich der deutsche Name) haben eine gewisse Magie.
In den 1940er Jahre kam die Taube aus dem Balkan oder Südwest Asien nach Europa, er wurde das erste Mal in Wien gesichtet, seitdem ging der Siegeszug für ihn durch Mittel- und West-Europa, doch laut NABU ist er Rückgängen ausgesetzt.
Die Türkentaube wird um die 30cm groß, ernährt sich von Samen, Beeren und Kleintieren, legt zwei Eier, die nach etwa 14 Tagen ausgebrütet sind und die Jungvögel werden nach 16 bis 20 Tagen flügge und je nach Bedingungen können die jungen Vögel im Alter von drei bis vier Monaten selber für Nachkommen sorgen.

Für mich war es ein Anblick des Friedens.

Quellen:
Vgl. Walther Thiede: Vögel. Die heimischen Arten erkennen und bestimmen, BLV Naturführer – BLV Verlagsgesellschaft, München – Wien – Zürich, 1988 (8), S. 36
Vgl. NABU (): Türkentaube. Streptopelia decaocto, zuletzt besucht am 11.07.2021


 

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