23. März 2021 Von Sabeth Faber Aus

Kassel: Bergpark

Vor ziemlich genau zwei Jahren war ich in Kassel um jemanden in der Klinik zu besuchen. Beruhigend finde ich, dass das Wetter im Frühjahr 2019 sehr ähnlich war wie heute.

Die Stadt Kassel ist unter anderem durch die Gebrüder Grimm bekannt, aber natürlich hat die hessische Stadt viel mehr zu bieten.

Mit der Bahn fuhren wir zum Bergpark, der seit 2013 zum Weltkulturerbe gezählt wird,1 von dort aus spazierten wir in Richtung Schloss, dabei hatten wir fast immer das Wahrzeichen der Stadt, den sogenannten „Herkules“ im Blick. Neben zahlreichen Bauwerken, wie das Aquädukt, bietet der Park allerhand Tiere auch exotische wie die Nilgans und einheimische wie die Graugans.
Die Nilgans stammt aus Afrika, im Zuge dessen aber, dass sich einige aus der Gefangenschaft (meist Niederlande) befreien konnten, breitetenn sie sich auch hierzulande immer mehr aus.2
Neben den Tieren gibt es auch einige Bäume zu bestaunen, wie die Platane, die irgendwann nach Deutschland eingeführt wurde. Diese Baumart ist bei Schreinern wenig beliebt, da sie nur schwer händelbar ist, hingegen wird sie des öfteren in der Literatur beschrieben wie im Liebesroman „Der erste Lehrer“ von Tschingis Aitmatow (12.12.1928 – 10.06.2008; Kunstmann Verlag).
Durch den Park führen Bäche, die mit künstlichen Dämmen teilweise aufgestaut worden sind und dadurch ein Rauschen verursacht (siehe auch: Naturschutzgebiet Rennerod). Na, wenn das mal nicht romantisch ist.

Wer genauer ins Wasser schaut, kann zuweilen mit schönen fantastischen Bildern belohnt werden wie die Baumformation, die sich im Wasser spiegelt und zu einem Auge wird.

Einzelnachweise:
1: Vgl. Kassel (): Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe, zuletzt besucht am 23.03.2021
2: Vgl. Wikipedia (): Nilgans, zuletzt besucht am 23.03.2021


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.


 

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