Nutria

Begegnet bin ich der Nutria im Tierpark in Niederfischbach (vgl. auch: Pfau), kurz hinter dem Eingangsbereich. Diese possierlichen Tierchen stammen ursprünglich aus Südamerika, leben gerne in Gewässern, Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie nach Europa gebracht. Von einem Siegeszug kann man nicht sprechen, da lange Zeit ihre Felle in der Modebranche gern gesehen war, zum Glück änderte sich die Einstellung und sie können nun unbehelligt leben. Wer nun befürchtet, dass sie überhand nehmen könnten, kann sich entspannt zurück lehnen, die klimatischen Bedingungen sind für sie nicht optimal, sie sind kälteempfindlich und nicht selten brechen auch ganze Populationen wieder in sich zusammen, die Tiere verschwinden dann wieder von der Bildfläche. Wer nun bedenken hat, sie könnten aussterben, kann sich ebenfalls entspann zurücklehnen, denn bedroht ist ihre Art nicht.
Sie leben gerne in Familiengruppen, die Weibchen können laut Hinweistafel im Tierpark zwischen zwei und dreizehn Junge bekommen, ernähren sich von Blättern, Wurzeln, Früchte, Wasserpflanzen, Schnecken und Würmer. Biologisch betrachtet gehören sie zu der Ordnung der Meerschweinchenverwandte (Caviomorpha) und zur Familie der Stachelratten (Echimyidae).

Da man mit Bezeichnungen wie Ratten Menschen eher abschreckt als neugierig macht, mag ich solche Bezeichnungen weniger. Leider trifft es auch auf die Nutria zu, dass man sie unter Namen wie Biberratte auch findet.
Zum Glück reagieren Kinder ganz anders auf diese Tierchen – die mal ein dunkles, mal ein graues Fell haben können, laut () Wikipedia können sie auch ein braunes, gelbliches oder fast weißes Fell haben – sie sind ganz entzückt von diesen Nagetieren.

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Quelle:

Vgl. Wikipedia (): Nutria, zuletzt besucht am 10.08.2021


Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier

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