Amsel

Überall trifft man auf den schwarzen Vogel, zuweilen kann man ihn aus nächster Nähe beobachten. So erging es mir eines Tages. Ich saß im Garten und schaute, fast schon belustigt, der Amsel zu, wie sie lauscht, noch was anderes hört, und dann doch leer ausgeht und sich dann von dannen macht.

Mir fallen vor allem die männlichen Amseln in ihrem schwarzen Federkleid auf, die Weibchen mit ihrem braunen sehe ich nur selten. Amseln gehören zur Familie der Drosseln, werden mancherorts auch deshalb als Schwarzdrossel bezeichnet und leben überall dort, wo es Bäume und Sträucher gibt, bevorzugt in Menschennähe, denn da finden sie fast immer etwas Fressbares. Im Frühling und Sommer fressen sie gerne tierisches wie Regenwürmer und Schnecken, im Herbst und Winter Früchte, insbesondere Beeren wie die Vogelbeere.
Ihre Nester bauen sie überall dort, wo sie eine Lücke finden, das kann auch mal unterhalb einer Dachrinne sein, aber auch in Büschen und Bäumen. Sie legen zwischen drei bis fünf Eier, die Brut dauert um die vierzehn Tage, ebenso lang bleiben die Küken im Nest. Sie können im Jahr zwei- bis dreimal brüten.

Neulich saß ich auf einer Bank, hing meinen Gedanken nach und konnte plötzlich einer Amsel zuschauen, wie sie sich einer Vogelbeere nähert. Bevor sie eine pflückte, schaute sie sich mehrmals um, ob auch wirklich kein Feind in der Nähe ist und erst als sie sich sicher war, schnappte sie sich eine Beere und flog dann davon.


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> Siehe auch: Max Dauthendey (): Die Amseln


Quelle:

Walther Thiede: Vögel. Die heimischen Arten erkennen und bestimmen, BLV Naturführer – BLV Verlagsgesellschaft, München – Wien – Zürich, 1988 (8), S. 88


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schwarzer Schwan neben Erpel / © Claudia Bröcher

Schwarzer Schwan

Die schwarzen Schwäne, die auch Trauerschwäne genannt werden, habe ich beim Schloss Bad Berleburg entdeckt. Aufmerksam wurde ich auf diese Wasservögel während meines Philosophiestudiums, als ich mit dem Satz konfrontiert wurde „Alle Schwäne sind weiß“. Da ich bis dahin noch nie einen schwarzen Schwan gesehen habe und zuweilen auch meine Klappe nicht halten kann, habe ich gefragt, was denn an dieser Aussage falsch sei. Das Gelächter meiner Kommiliton*innen kann man sich vorstellen. Obgleich ich ausgelacht wurde, habe ich den schwarzen Schwan lieb gewonnen und freue mich jedes mal, wenn ich einen sehe.

Ursprünglich stammt der Schwan aus Australien, ist zugleich auch das Wappentier des Landes.


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Mandarinenten drei Männchen / © Claudia Bröcher

Mandarinenten

Wie schon bei der Kanadagans  erwähnt, bin ich auf die Mandarinenten bei einen der Teiche beim Bad Berleburger Schloss gestoßen. Ursprünglich stammen sie aus Ostasien und auch sie gehören zu der Familie der Entenvögel.

Auf dem Foto sieht man drei Männchen, die durch ihr buntes Gefieder (von orange über braun bis rot) auffallen. Im 18. Jahrhundert wurden sie in Europa eingeführt. In China  gelten sie aufgrund ihrer überwiegend monogamen Lebensweise als Symbol der ehelichen Treue  (vgl. Wikipedia).


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Kanadagans mit treuem Blick / © Claudia Bröcher

Kanadagans

In den Teichen auf dem Gelände des Bad Berleburger Schlosses schwimmt so mancher exotischer Wasservogel wie die Mandarinente. Zu den Exoten gehört auch die Kanadagans. Dieser Wasservogel gehört zu der Familie der Entenvögel, eingeführt nach Europa wurden sie vermutlich Ende 18. Jahrhunderts.


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Erpel im Großformat / © Claudia Bröcher

Stockenten

Stockenten kommen in unserer Gegend zuhauf vor, das führt natürlich dazu, dass ich diese Wasservögel auch vermehrt fotografiere. 


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