Amsel

Die Amsel

Da die Nacht mit Laternen noch draußen stand,
Der Schlaf und der Träume glitzender Fächer
Um Haus und Himmel ausgespannt,
Da sang an mein Bett weit über die Dächer,
Da sang vor der Stund‘, eh‘ mit bläulicher Hand
Der Morgen sich unter den Sternen durchfand,
Eine Amsel aus Finster und Fernen.

Eh‘ noch den Laternen das Licht verflackt,
Hat schon die Amsel  die Sehnsucht gepackt.
Sie sang von Inbrunst aufgeweckt
Mit dem Herz, das ihr heiß in der Kehle steckt.
Sie sang von Lieb‘, die sich aufgemacht
Und durch die schlafenden Mauern lacht.

– Max Dauthendey – 

Das Gedicht ist Gemeinfrei.

Max Dauthendey war ein deutscher Dichter, der von 1867 bis 1918 lebte.


> Mehr zum Thema: Tiere

Diese Bilder unterliegen der Lizenz CC BY-ND 3.0 DE. Informationen zu der Lizenz findet man hier.

San Kang, Porträt, modern Kunst, gelb, Saxophonistin, grün, Baum, Natur, Umweltaktivistin

Standhaft: San

Am 20. Mai 2020 traf Sabeth Faber zufällig eine alte Bekannte. Die beiden hatten sich eine Menge zu erzählen, immerhin haben sie sich eine gefühlte Ewigkeit nicht gesehen. Spontan bat die koreanische Saxophonistin und Umweltaktivistin San die Künstlerin um ein Porträt. Zunächst wehrte sich die Künstlerin dagegen, da sie so gut wie keine Übung im Porträt malen habe, abgesehen von dem französischen Dichter Adenet le Roi (König der Spielleute), doch dies ließ die Musikerin nicht gelten. Zudem machte Umweltaktivistin ihr klar, dass sie kein gewöhnliches Porträt von ihr haben wollte. Nach einigem hin und her hatte Sabeth Faber dann die Eingebung, sie mehr oder weniger als einen Baum darzustellen. Diese Idee kam ihr, als sie von ihren Aktionen zur Erhaltung der Natur sprach. Um ihre Aktivität als Musikerin (wer die Chance hat, sie live zu erleben, sollte diese nutzen; es ist ein Genuss, ihr zu zuhören) nicht gänzlich unter den Tisch fallen zu lassen, malte sie den Himmel kurzerhand gold-gelb. 

Das Aquarell gehört zur Werkgruppe Pflanzen und zu den Porträts.

San Kang, Porträt, modern Kunst, gelb, Saxophonistin, grün, Baum, Natur, UmweltaktivistinTitel: Standhaft: San 
Aquarell auf Papier
fertig gestellt: 21.05.2020
Größe: 17 cm x 24 cm
Signatur: hinten


> Mehr zum Thema: siehe Miniaturen 

Edgar Degas, Tänzerin in Grün, Impressionismus, Kunst, Malerei, Aquarell, moderne Kunst

Traumtänzerisch

Für dieses Aquarell hat Sabeth Faber sich einerseits von dem französischen Künstler Edgar Degas (19.07.1834 – 27.09.1917) inspirieren lassen, insbesondere von seinem impressionistischem Pastellbild Tänzerin in Grün (etwa 1883), zum anderen ging es um die bildnerische Umsetzung der Relativitätstheorie von Albert Einstein. Erkennen kann man es daran, dass das linke Bein der Tänzerin im Boden versinkt. Abermals ging es der Künstlerin um die Darstellung von Bewegung, im Gegensatz zum Salto in der Nacht, die eine sehr zügige Bewegung ist, reizte sie dieses Mal eine eher bedächtige Bewegung. 

> Das Aquarell gehört zur Werkgruppe Bewegung wie beispielsweise auch Tanzender Kapitalist.

Edgar Degas, Tänzerin in Grün, Impressionismus, Kunst, Malerei, Aquarell, moderne KunstTitel: Traumtänzerisch
Aquarell
fertig gestellt: 08.03.2020
Größe: 17 cm x 24 cm
Signatur: hinten


Mehr zum Thema: siehe Miniaturen 

türkis, Schlafanzug, Aquarell, moderne Kunst

Turquoise Anzug

Das Aquarell Turquoise Anzug ist vorläufig das letzte aus der Reihe zweifarbige Bilder, die letzten beiden waren Purple Lake und Nelken. Eigentlich sollte es ein Anzug für den Alltag werden, herausgekommen ist eher ein Schlafanzug.

türkis, Schlafanzug, Aquarell, moderne KunstTitel: Turquoise Anzug
Aquarell
entstanden: 27.02.2020
Größe: 17 cm x 24 cm
Signatur: hinten


Mehr zum Thema: siehe Miniaturen 

Salto in der Nacht

Bewegungen in der Kunst findet Sabeth Faber absolut faszinierend. Kurz bevor sie dieses Bild malte, hatte sie eine Dokumentation über Streetsport angeschaut, von dem sie sehr begeistert war. Zudem findet sie Nächte mehr als anziehend, man sieht Dinge, die man tagsüber nicht wahrnimmt oder nicht sehen kann, wie die Spiegelung von Lichtern auf nasser Straße.

Die Herausforderung, Bewegung bildnerisch umzusetzen ohne auf die Trickkiste aus dem Bereich der Comics zurück zu greifen ist anspruchsvoll. Man kann zwar die Bewegung anhand der Kleidung stellenweise erahnen wie am Kopf im vorliegenden Aquarell, ebenso an den Unregelmäßigkeiten der Kleidung am Fußende, doch erst der Titel des Bildes gibt den aufschlussreichen Hinweis.

> Siehe auch: Am Rande der Nacht von Rainer Maria Rilke

> Das Aquarell gehört zur Werkgruppe Bewegung wie beispielsweise auch Schmetterling.

Titel: Salto in der Nacht
Aquarell
fertig gestellt: 28.02.2020
Größe: 24 cm x 17 cm
Signatur: hinten


Mehr zum Thema: siehe Miniaturen 

Jugend von heute

Vermutlich kennen Sie den Spruch: ja, ja, die Jugend von heute. Dieser Spruch hat wohl zu keiner Zeit gestimmt.

Die beiden Jugendlichen auf den Bildern sind Geschwister, die ich während der Covid-19 Pandemie des öfteren betreue, insbesondere im Bereich ihrer Schulaufgaben. Häufig gehen wir anschließend gemeinsam raus und sie beschäftigen sich auf ihre Weise und ich bin oft überrascht, wie und womit sie ihre Freizeit gestalten.

rechtlicher Hinweis: Diese Bilder dürfen nicht weiter verwertet werden.


> Mehr zum Thema: Vermischtes und Einzelbilder

schwarzer Schwan neben Erpel / © Claudia Bröcher

Schwarzer Schwan

Die schwarzen Schwäne, die auch Trauerschwäne genannt werden, habe ich beim Schloss Bad Berleburg entdeckt. Aufmerksam wurde ich auf diese Wasservögel während meines Philosophiestudiums, als ich mit dem Satz konfrontiert wurde „Alle Schwäne sind weiß“. Da ich bis dahin noch nie einen schwarzen Schwan gesehen habe und zuweilen auch meine Klappe nicht halten kann, habe ich gefragt, was denn an dieser Aussage falsch sei. Das Gelächter meiner Kommiliton*innen kann man sich vorstellen. Obgleich ich ausgelacht wurde, habe ich den schwarzen Schwan lieb gewonnen und freue mich jedes mal, wenn ich einen sehe. Lies „Schwarzer Schwan“ weiter

Mandarinenten drei Männchen / © Claudia Bröcher

Mandarinenten

Wie schon bei der Kanadagans  erwähnt, bin ich auf die Mandarinenten bei einen der Teiche beim Bad Berleburger Schloss gestoßen. Ursprünglich stammen sie aus Ostasien und auch sie gehören zu der Familie der Entenvögel.
Auf dem Foto sieht man drei Männchen, die durch ihr buntes Gefieder auffallen. Im 18. Jahrhundert wurden sie in Europa eingeführt. In China 
gelten sie aufgrund ihrer überwiegend monogamen Lebensweise als Symbol der ehelichen Treue  (vgl. Wikipedia).


> Mehr zum Thema: Tiere

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Kanadagans mit treuem Blick / © Claudia Bröcher

Kanadagans

In den Teichen auf dem Gelände des Bad Berleburger Schlosses schwimmt so mancher exotischer Wasservogel wie die Mandarinente. Zu den Exoten gehört auch die Kanadagans. Dieser Wasservogel gehört zu der Familie der Entenvögel, eingeführt nach Europa wurden sie vermutlich Ende 18. Jahrhunderts.


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Erpel im Großformat / © Claudia Bröcher

Stockenten

Stockenten kommen in unserer Gegend zuhauf vor, das führt natürlich dazu, dass ich diese Wasservögel auch vermehrt fotografiere. 


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