Es ist keine radikal neue Idee, Bilder aus vergangenen Epochen in einer neuen Weise darzustellen. Pierre-Auguste Renoir (25.02.1841 – 03.12.1919) ist nur ein Beispiel, der sich auf die Malerei des 18. Jahrhunderts berief, sich maltechnisch jedoch dem Impressionismus (siehe auch: Beginn und Ende der ersten impressionistischen Ausstellung) zuwandte.
Aber wie sieht eine Kunst aus, wenn alte Gemälde auf Moderne bzw. auf Grafikdesign stößt?
Veraltete Kunstkalender bieten Sabeth Faber die Bilder, die sie sich auf Postkartengröße zurechtschneidet, die Idee, die sie im Ausschnitt sieht, nimmt sie auf und schmückt sie mit Fadentechnik aus.
Nicht nur, dass sie in dem jeweiligen Ausschnitt Feinheiten der Maler*innen entdeckt, sondern sie verändert diese so, dass der Ausschnitt des Bildes zwar weitestgehend bestehen bleibt, aber für die meisten nicht erkennbar ist, welches Gemälde sie bearbeitet hat.

Sabeth Faber findet es seit jeher bedauerlich, dass man Kalender nach ihrem Ablauf wegschmeißt, nicht nur, dass dieser für ein Jahr ein treuer Begleiter war, sondern hinsichtlich des Klimaschutzes nicht förderlich ist, wenn diese dann entsorgt werden.
Dass die Siegener Künstlerin eine sehr praktische Veranlagung hat, konnte sie während der Corona-Pandemie unter Beweis stellen. Als sämtliche Läden geschlossen waren, überlegte sie sich kurzerhand, wie sie sich trotz des Mangels kreativ ausdrücken könnte. Dabei entdeckte sie für sich die Fadentechnik. Waren es am Anfang noch vorsichtige Versuche, so entwickelte sie zügig wunderschöne Designerkarten. Dann entdeckte sie für sich die Kombination aus buntem Papier und Fadentechnik. Man könnte meinen, dass es sich bei dieser Kombination um eine Art Collage handelt, mitnichten ist dem so, ein Begriff für ihre Technik muss erst noch gefunden werden.
Die Künstlerin Susanne Kleiber malt menschliche Körper auf Zeitungen, sodass zwischen dem geschriebenen Wort und dem abgebildeten Menschen ein Wechselspiel stattfindet, auch das ist im engeren Sinne keine Collage.

In ihrem ersten Bild wendete sich Sabeth Faber dem Gemälde „Femme à la robe bleue dans le parc de Saint-Cloud“ (deutsch: Dame im blauen Kleid im Park von Saint-Cloud) von Pierre-Auguste Renoir zu, der es 1899 gemalt hatte. Sie wählte es zufällig aus, es war das Cover des Kalenders.
Saint-Cloud ist eine kleine Gemeinde, die etwa 10 km westlich von Paris liegt. Seit 1839 ist die Gemeinde mit Paris durch eine Bahnstrecke verbunden.1 Mithilfe der Bahn konnte der französische Maler bequem (so wie viele andere seiner Zeitgenossen auch) in den Randbezirk fahren. Im Park von Saint-Cloud schuf er so manches Gemälde; dies deutet darauf hin, dass er gerne diesen Ort aufsuchte.
In seinem Gemälde über die Dame im blauen Kleid ist seine Technik der weichen und fließenden Malweise, die er seit ungefähr 1890 anwandte,2  gut ersichtlich. Diese Malweise kommt der Fadentechnik von Sabeth Faber entgegen, da es ihr ausreichend Spielraum für Fantasie liefert. Das Kalenderblatt hat sie in sechs Bereiche aufgeteilt, wie man anhand der Karten sehen kann.

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Karten von li nach re: Hochzeitsboot, Ecce homo, Orchideentanz, Kohlweißling, Himmelsbote, Die einen sind im Dunkeln die andern sind im Licht

Man kann gespannt sein, was sich Sabeth Faber auf Dauer noch einfallen lässt.

Die Kartenbox ist bei () fairmondo erhältlich.


Einzelnachweise:
1: Vgl. Wikipedia (): Saint-Cloud, zuletzt besucht am 04.05.2022 
2: Vgl. Hrsg. Angela Schneider, Anke Daemgen, Gary Tinterow: Die schönsten Franzosen kommen aus New York. Französische Meisterwerke des 19. Jahrhunderts aus dem Metropolitan Museum of Art, New York, Nicolaische Verlagsbuchhandlung GmbH 2007, S. 180


 

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